ABOUT US

Angelika Bartholl & Brigitte Martin

DIE MACHER DES
KUNSTRAUM BOGENHAUSEN
ANGELIKA BARTHOLL
UND BRIGITTE MARTIN

Der Kunstraum Bogenhausen sieht sich als moderne Form eines Kunstsalons – als Ort der Begegnung zu Themen der Kunst. Jedes Kunstraumhappening bietet einen Vortrag, eine Performance, eine Lesung oder eine Präsentation als Einstieg in Gespräche über Kunst. Eingeladen sind alle, die an zeitgenössischer Kultur interessiert sind. Ausnahmekünstler, etablierte Künstler und noch nicht entdeckte Künstler prägen die Inhalte des Kunstraum Bogenhausen. Unsere Ausstellungskonzepte sind sowohl kritisch, hinterfragend, wie positiv und nach neuen Entwicklungen und Inhalten suchend. Tradition und Moderne beschäftigen uns, um einen eigenen Standpunkt einnehmen zu können. Mehrmals im Jahr wird der Kunstraum Bogenhausen zum Forum für ausgewählte Oneday-Projekte. Zusätzlich kuratieren wir mehrwöchige Hauptausstellungen mit Installation, Film, Musik, Performance, Malerei, Skulptur, Vorträgen, Lesungen und Gesprächen mit Künstlern, Autoren und Wissenschaftlern. Der Kunstraum Bogenhausen bietet die Möglichkeit, sich an den Themen der Zeit zu reiben. Unser Anliegen ist es ein Bild von Kunst, Geistes- und Naturwissenschaften zu schaffen und Menschen aus unterschiedlichen Fachrichtungen für ein Thema zusammen zu führen. Die Themen beziehen sich aufeinander, ergänzen sich und werden zu einem Beitrag der gegenseitigen Annäherung mit der Möglichkeit Impuls und Inspiration zu sein.

Julia Benkert
„Der Geheimtip in München in Sachen Kunst und Diskurs.“

 

Alex Trespi
„Der Kunstraum Bogenhausen bietet mit seinen Veranstaltungen, bei denen Kunst gezeigt wird und über diese Kunst geredet wird, eine ungewöhnliche Auseinandersetzung mit Werken der Gegenwartskunst. Es werden eben nicht durch Kunsthistoriker vermittelt Allgemeinplätze abgehandelt, sondern es geht um sehr konkrete Dinge und manchmal ums große Ganze im Zusammenhang mit dem Schaffen von Kunst. Das Reden über die Kunst kann ansetzen bei den Sachen, die den bildnerischen Prozess auslösen, es kann um das Machen gehen, um Formentscheidungen, die mit dem Material verhandelt werden oder es kann um den gedanklichen Resonanzraum gehen, der mit Philosophie, Literatur und anderen Disziplinen markiert ist, und der die Folie bildet, vor der das künstlerische Schaffen in vielen Fällen abläuft. Das Publikum besteht aus Betrachtern mit Außenperspektive und aus Kollegen, und es ist diese Mischung, die dazu führt, dass das Gespräch oft völlig unvorhergesehene Wendungen erfährt. Für den präsentierenden Künstler ist das Ausstellen in diesem unprätentiösem, kleinen und intimen Rahmen eine Gelegenheit auf das Wesentliche zu fokussieren und damit die Voraussetzung, auch bei der gedanklichen Arbeit auf den Punkt zu kommen. Zuletzt sind es die Fragen, die der Künstler sich selbst nicht stellt oder nicht zu stellen wagt, die das Gespräch spannend machen.“

 

Sabine Effinger
„Die gezeigten Arbeiten werden von den Künstler/innen speziell in diesem Raum inszeniert und bilden den Ausgangspunkt für das zentrale Künstlergespräch. Ich kenne keinen öffentlichen Ort, an dem ein derart intensiver Austausch über die Arbeiten möglich ist – es sind Gesprächsrunden, die sowohl die ausstellenden Künstler/innen als auch die Besucher/innen fordern, die einen tiefen Einblick in die Arbeiten geben und somit sowohl für die Besucher, aber auch für die Künstler neue Einsichten bringen. Durch die intensive Diskussion und den Austausch, an dem häufig auch Künstlerkollegen teilnehmen, ist jede Veranstaltung ein Gewinn da so unterschiedliche Aspekte zeitgenössischer Kunst verhandelt werden.
Das gemeinsame Abschlussessen, die große Tafel, ist ein von Großzügigkeit geprägter Rahmen, in dem Netzwerke geknüpft und neue Ideen aufgesetzt werden. Ich möchte das für mich nicht missen, es ist ein besonderer Rahmen und mir persönlich jedesmal ein Highlight – und das immer auf andere Weise. Der Kunstraum Bogenhausen ist für mich einzigartig!“

 

Nikolai Vogel
„Unter dem Dach ein kleiner, feiner Ausstellungsraum – und auf der anderen Seite der Treppe ein Salon, wie er sich schöner kaum denken lässt. Der Kunstraum Bogenhausen verknüpft seine Ausstellungen mit Künstlergesprächen in angenehmster Atmosphäre. Und so lernt man nicht nur die ausstellenden Künstler und Künstlerinnen und ihr Werk besser und genauer kennen, sondern man behält diese Ausstellungen auch länger im Kopf, weil auf den Eröffnungen wirklich die Kunst verhandelt wird, mit Verve, Spaß und Ernsthaftigkeit. So erlebte ich zumindest meinen ersten Besuch im Mai 2017, die gleichzeitige Vernissage und Finissage mit Künstlergespräch von Shinae Kim und Florian Lechner. Ein ganz besonderer Abend!“

 

Wolfgang Binder
„Hoch über der Stadt mit weitem, hellen Blick ein Sehnsuchtsort in Sachen Kunst. Aber nicht nur das, nein: auch die Musik, die Literatur und wunderbare Gespräche haben Platz hier, im Kunstraum Bogenhausen. Sehr zu empfehlen!“

 

Amandus Sattler
„Der Kunstraum Bogenhausen einmalig in München! Der Kunstraum ist wahrlich eine Entdeckung in der Kunstgalerienlandschaft Münchens. Versteckt im Obergeschoss lebt er von der Ausstrahlung eines privaten Engagement. Abseits von wirtschaftlichen Interessen fördert er die Wahrnehmung und den Kontakt mit zeitgemäßer Kunst. Und nach der Ausstellung wird er zum Salon mit interessanten Gästen.“

 

Benita Meißner
„München braucht Räume wie diesen – einen Ausstellungsraum von Künstlern für Künstler. Ungezwungen entstehen hier interessante Gespräche und das persönliche Engagement gibt jedem Zusammentreffen eine wunderbare Note.“

 

Silke Schmidt
„Der Kunstraum Bogenhausen ist in mehrfacher Hinsicht bemerkenswert: Angelika Bartholl öffnet nicht nur ihr Atelier, sondern empfängt Künstler und Kunstinteressierte auch in ihren privaten Räumen. Dadurch macht sie die Besucher des Kunstraums zu Gästen des Abends. Diese besondere Atmosphäre ist die Grundlage für eine tiefe und intime Auseinandersetzung mit der Kunst. Was den Kunstraum besonders auszeichnet, ist das eingehende und ausführliche, immer sehr gut moderierte Künstlergespräch. Die Kuratoren, die die Werke ihrer ausgewählten Künstler gut kennen und in diese tiefgründig einführen, geben dann den Künstler(inne)n selbst viel Raum, um über ihre Arbeiten zu sprechen. Die Gäste halten sich mit Fragen nicht zurück. So entsteht eine intensive Auseinandersetzung mit den gezeigten Werken und der Person des/r jeweiligen Künstlers/in. Die Gruppe taucht tief in die Welt der geschaffenen Werke ein. Die Gespräche werden damit quasi zum immersiven Erlebnis – und das ganz ohne Technik.“

 

Thomas Palzer
„Kunst ist, was wir für Kunst halten. Aber was halten wir für Kunst? Um das herauszufinden, braucht es einen Ort, der Anschauung bietet, Anregung und Austausch. Und nicht zu vergessen: Gastfreundschaft.“

many thanks to
Jan Albers, Angelika Bartholl, Julia Benkert, Marcus Berkmann, Wolfgang Binder, Judith Buss, Hansjoerg Dobliar, Elke Dreier, Sabine Effinger, Olafur Eliasson, Florian Ecker, Judith Egger, Malvin Faber, Jonathan Fischer, Anna Frydmann, Ulrich Gebert, Anja Golob, Manuel Graf, Stefanie Graul, Maarten Güppertz, Stefan Hunstein, Shinae Kim, Vera Koppehel, Walter Kugler, Tobias Langscheid, Florian Lechner, Sarah Lehnerer, Bernhard Leimbeck, modern string quartet, Johannes Nilo, Günter Nosch, Thomas Palzer, Volker Behrend-Peters, Anne Pincus, Olaf Probst, Berthold Reiß, Bernd Ribbeck, Peter Riss, Amandus Sattler, Paul Schatz, Stefan Schessel, Agathe Schmidddunser, Angela Stiegler, Christoph Seeberger, Alex Trespi, Christian Tobin, Anja Uhlig, Stefanie Unruh, Nikolai Vogel, Julia Voss, Claudia Wieser, Egbert van Wijngaarden, Kirsten Zeitz.

 

and cooperation partners
Städtische Galerie im Lenbachhaus und Kunstbau München, Deutschland, The Hilma af Klint Foundation, Schweden, Emma Kunz Zentrum Würenlos, Schweiz, Albert Steffen Stiftung Dornach, Schweiz, Rudolf Steiner Nachlass Archiv Dornach, Schweiz, Paul Schatz Stiftung Basel, Museum Reich der Kristalle München, Galerie VAN HORN, Düsseldorf, Galerie Mehdi Chouakri, Berlin, Galerie Tanja Pol, München.